Agiles Arbeiten nach Scrum oder Kanban allein beschleunigt die digitale Produktentwicklung noch nicht. MVP-Denken und agile SW-Entwicklungspraktiken sind weitere Erfolgsfaktoren.

In der digitalen Produktentwicklung haben in den vergangenen Jahren immer mehr Unternehmen damit begonnen agile Methoden einzuführen. Scrum– und Kanban-Teams sind bereits State-of-the Art geworden. Vielerorts sind skalierte agile Methoden wie SAFe, LESS oder Nexus im Einsatz. Mit der Skalierung des agilen Arbeitens und der damit verbundenen nie dagewesenen Transparenz kommen aber auch Fluch und Segen gleichermaßen in die Unternehmen. Denn häufig wird plötzlich deutlich, dass die Organisation scheinbar viel zu langsam ist, um die angeblich so wichtigen Anforderungen für den Markt in der zur Verfügung stehenden Zeit und den zur Verfügung stehenden Ressourcen (Mitarbeiter oder Budget) umzusetzen.
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Viele Unternehmen haben in den vergangenen Monaten oder Jahren angefangen IT- und Digitalisierungs-Projekte mit agilen Methodiken wie Scrum und Kanban umzusetzen. Gleichzeitig werden aber weiterhin – insbesondere im Bereich der Legacy Systeme – wasserfallartige Methoden wie das V-Modell in deutschen Landen oder Hermes bei unseren eidgenössischen Nachbarn umgesetzt.
Unsere Kinder wachsen aktuell in eine Zeit der Veränderung hinein, in der klasssiche Geschäftsmodelle teilweise in Frage gestellt werden und die Bild-Zeitung einmal mehr titelt: „Diese Jobs macht morgen der Computer“.